Die digitale Zukunft kommt. Bestimmt.

„Wir Deutschen neigen besonders dazu, zu vielen Megatrends zunächst eine Abwehrhaltung aufzubauen: ‘Nein, das wollen wir nicht’ ist die Haltung. Dabei lässt sich Digitalisierung nicht aufhalten. Durch kein Gesetz. Durch keine Blockade.“

Dies sagt Gunter Dueck, einstiger Chefstratege von IBM und IT-Vordenker. Mit anderen Worten: Die digitale Zukunft kommt. Bestimmt. Sie lässt sich nicht durch eine Verweigerungshaltung aufhalten. „Die digitale Zukunft kommt. Bestimmt.“ weiterlesen

#DEKT und Social Media: Es passt

Dies sind Momentaufnahmen, eine ausführliche Analyse muss folgen. Aber damit frische Eindrücke nicht verfliegen, hier eine erste Zusammenstellung.
Vorweg, Kirchentag ohne Social Media kann ich mir nicht mehr vorstellen. Plattformen mögen sich ändern (wer mag prognostizieren, wie wir in zwei Jahren Social Networks nutzen und welche Netzwerke vorne liegen?), aber ein Kirchentag, der auf Mitmachen ausgelegt ist, braucht Social Media. „#DEKT und Social Media: Es passt“ weiterlesen

Synode Backstage

Noch einen Tag geht die #LS2013 (= Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr) weiter, in aller Eile und mit noch frischer Erinnerung einige Überlegungen,  Fakten und Lehren zur Online-Berichterstattung von der Synode. „Synode Backstage“ weiterlesen

Vom Diskettenfoto zum Twitterstream

Das Video-Team ist bereit für die Übertragung von der Landessynode 2013 (l. Frank Herbers, r. Markus Kamps)
Das Video-Team ist bereit für die Übertragung von der Landessynode 2013 (l. Frank Herbers, r. Markus Kamps)

Heute beginnt die rheinische Landessynode 2013 in Bad Neuenahr. Nach sechs Jahren Pause bin ich wieder dabei. Was hat sich in der Online-Berichterstattung getan? Was ist gleich geblieben? Was hat sich verändert? „Vom Diskettenfoto zum Twitterstream“ weiterlesen

Lieber Twitter-Prägnanz als rückwärtsgewandte Ignoranz

Twitter-Screenshot
Twitter-Screenshot


Tablets, Twitter und WhatsApp sollten Kinder erst ab 14 Jahren benutzen, fordert Rechtschreibrat-Chef Hans Zehetmair, denn Twitter und SMS schaden der Sprache und gefährden das deutsche Sprachgut. Die Altersgrenze für die Nutzung dieser Medien stelle sicher, dass Jugendliche schon gefestigte Deutsch-Kenntnisse hätten und daher nicht dem Sprachverfall anheim fielen.
Man könnte diese Meldung unter #AlleJahrewieder verbuchen und vergessen, aber sie ist ob ihrer Ignoranz einfach ärgerlich und absurd.Wer auf das Gezwitscher und Gesimse eindrischt, bekämpft am besten das Englische gleich mit. Auch die Anglizismen sind Hans Zehetmair ein Dorn im Auge:

„Lieber Twitter-Prägnanz als rückwärtsgewandte Ignoranz“ weiterlesen

@Pontifex: Twitter hat Humor

Seit gestern zwitschert der Papst. Noch nie hatte jemand auf Twitter so viele Follower, bevor er oder sie den ersten Tweet angesetzt hat. Nach dem ersten Tweet war ich auch dabei, obwohl Protestant folge ich nun dem Ponitfex, wenn auch nur auf Twitter. „@Pontifex: Twitter hat Humor“ weiterlesen

~o~ heißt: „Friede sei mit dir“ – Gottesdienste im Internet

Die Twitterwall beim Twittergottesdienst zum Relicamp 2012 in Frankfurt (Foto: Hanno Terbuyken/evangelisch.de)
Die Twitterwall beim Twittergottesdienst zum Relicamp 2012 in Frankfurt (Foto: Hanno Terbuyken/evangelisch.de)

Facebook-Gottesdienst, Twittagsgebet, Chatandacht oder Online-Abendmahl – alleine diese Worte zeigen schon, was es im Netz alles gibt. Allerdings, was technisch geht, muss theologisch noch lange nicht gut sein.

Das Web 2.0 hat die Trennung zwischen Produzenten und Konsumenten aufgehoben, wir alle sind „Prosumer“ geworden, d.h. wir produzieren und konsumieren Inhalte. Auf Gottesdienste übertragen heißt dies, die Trennung zwischen der Liturgin bzw. dem Liturgen (dem „Produzenten“ bzw. der Produzentin eines Gottesdienstes) und der Gemeinde (den „Konsumenten“ eines Gottesdienstes) ist aufgehoben. Diese Möglichkeiten des Web 2.0 werden allerdings nicht immer genutzt, man findet daher auch im Internet Gottesdienst 1.0, d.h. traditionelle Gottesdienst-Formen aus der Kohlenstoffwelt, die eins zu eins ins Internet transponiert werden, ohne die durch das Web 2.0 gegebenen Kommunikationsformen zu nutzen. Andererseits gibt es in den Weiten der Online-Welten auch immer jemand, der oder die Experimentelles einfach umsetzt und neue Online-Techniken nutzt, ohne sich für diese Gottesdienstform die kirchenamtliche Erlaubnis einzuholen.

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Maya-Prophezeiung: Weltuntergang am 21. Dezember?

Maya-Prophezeiung

Maya-Prophezeiung
Maya-Prophezeiung

Den eigenen Facebook-Stream morgens durchzusehen verrät, worüber Leute gerne reden. Der angeblich bevorstehende Weltuntergang am 21. Dezember ist ein Thema im Trend. „Maya-Prophezeiung: Weltuntergang am 21. Dezember?“ weiterlesen

Sprechzeit mit Katrin Göring-Eckardt auf #EKDSynode

Sprechzeit #EKDSynode auf Twitter mit Synodenpräses Katrin Göring-Eckardt
Sprechzeit #EKDSynode auf Twitter mit Synodenpräses Katrin Göring-Eckardt

Unter http://storify.com/rpreimann/sprechzeit-mit-katrin-goring-eckardt-auf-ekdsynode kann die gesamte Sprechzeit mit der Synodenpräses nachgelesen werden. Danke @ebel für die Durchsicht und das Aufhübschen!
Oder hier als Sprechzeit mit Katrin Göring-Eckardt auf der #EKDSynode. „Sprechzeit mit Katrin Göring-Eckardt auf #EKDSynode“ weiterlesen

Online-Gottesdienste: Bestandsaufnahme und Ideenbörse

Manchmal ist es erschreckend, wie die Zeit verfliegt. Im Internet hat sich in den letzten fünf Jahren viel bewegt, es gibt Twittergottesdienste und Chatandachten, aber der Aufsatz “Gottesdienst und Gemeinde im Internet?“, der eine Übersicht aus evangelischenr Perspektive bietet und der immer noch zitiert wird, ist von 2007, im Internet ist das ein Zeitalter. Was bedeutet dies für das Thema? Online-versierte Theologinnen und Theologen probieren einfach Formate für Internet-Gottesdienste aus, die praktisch-theologische Reflexion lässt aber auf sich warten, frische Literatur gibt es noch nicht. „Online-Gottesdienste: Bestandsaufnahme und Ideenbörse“ weiterlesen